Hilfsprojekte für ein Stück Perspektive

Hilfsprojekte für ein Stück Perspektive

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Im Spätjahr 1991 rollte der erste von uns organisierte Hilfsgütertransport von Bahnbrücken nach Rumänien. Den Anhänger, damals noch auf der Waage in der Waldstraße gewogen, fuhren wir mit einem PKW und einem ausgeliehenen LKW in das 1500 KM entfernte Medias in Siebenbürgen. In den letzten 30 Jahren waren es rund 100 Sattelschlepper und mindestens doppelt so viele Kleintransporter, die wir beladen haben. Was im Kleinen begann, hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt.

Die Revolution von 1989 hatte deutliche Spuren in Rumänien hinterlassen. Sehr viel Elend, verursacht durch die Herrschaft des jahrzehntelangen bedrückenden Sozialismus, war sichtbar. Aufgrund dieser großen Not organisierten wir ab 1991 mehrmals im Jahr Hilfsgütertransporte, die in verschiedenen Regionen durch Vertrauensleute vor Ort, zusammen mit dem deutschen Rumänienteam, verteilt wurden. Neben Kleidern, Schuhen und Fahrrädern unterstützten wir auch Landwirtschaftsprojekte mit Traktoren und Anbaugeräten etc.. Des Weiteren statteten wir in den letzten Jahrzehnten, als Hilfe zur Selbsthilfe, Handwerker mit verschiedenen Werkzeugen aus.

Anfangs unter dem Dach der „Gemeinschaft entschiedener Christen“ Zaisenhausen, in Zusammenarbeit mit dem „Nehemia Christenhilfsdienst“ Nidda und anderen befreundeten Werken wurde im Jahr 2009 die „Oase des Lebens e.V.“ / Rumänienhilfe Kraichtal, gegründet. Der Vereinsname soll Programm sein. Das Hilfswerk möchte Menschen, insbesondere Kindern, aus ihrer Resignation und Trostlosigkeit herausholen und ihnen ein Stück Perspektive schenken. Die Kinder erhalten Hilfe bei den Hausaufgaben, es werden christliche Werte vermittelt, und sie bekommen regelmäßig etwas zu essen.

Trotz des Beitritts in die EU im Jahre 2007, gibt es in Rumänien noch sehr viel Armut, besonders in den abgelegenen Dörfern. Die monatlichen Durchschnittslöhne sind sehr niedrig und die Lebensmittelpreise sowie Energie- und Spritkosten sehr hoch. Die Arbeit des Hilfswerks wird ehrenamtlich durchgeführt, alle Hilfsprojekte werden ausschließlich von Spendengeldern finanziert.

Vielen Dank für die bisherige Unterstützung!

Ulrich Schmid und die Helfer aus Deutschland und Rumänien